Haushalts-Löschkübel

An alle Einwohner/innen von Knüllwald-Oberbeisheim!

Der in der Presse oft genannte demografische Wandel unserer Gesellschaft macht sich nun langsam aber sicher auch in den Freiwilligen Feuerwehren bemerkbar. Die Mitgliederzahlen sind landesweit seit Jahren rückläufig – Wehren werden zusammengelegt, oder ganz und gar geschlossen.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, in den meisten Gebieten Deutschlands würde es eine Berufsfeuerwehr geben, wird der Brandschutz in Deutschland hauptsächlich durch freiwilligeKräfte sichergestellt.Bei einer Gesamtzahl von über 2.000 Städten in Deutschland existieren in lediglich knapp über 100 dieser Städte Berufsfeuerwehren. Zur Verstärkung der Berufsfeuerwehren gibt es aber dann auch noch freiwillige Abteilungen.

Die Freiwilligenquote liegt deutschlandweit bei ca. 96 %! Oder anders gesagt: Etwa 70 % der Bevölkerung wird ausschließlich von „Freiwilligen“ betreut. Auch in der Gemeinde Knüllwald helfen Ihnen in allen Fällen ausschließlich ehrenamtliche Feuerwehrleute! Also Menschen wie Sie – oder Ihr Nachbar, Schüler, Studenten, Beamte, Akademiker, Handwerker und Angestellte.

Auch die Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehr Knüllwald-Oberbeisheimsind in den letzten Jahren rückläufig und belaufen sich zurzeit auf 20 aktive Kameraden/innen. Damit zukünftig noch ausreichend viele Einsatzkräfte vorhanden sind, braucht unsere Feuerwehr stets neue aktive Mitglieder – ebenfalls über weitere weibliche Mitglieder würden wir uns sehr freuen!

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung kommt dabei aber auch das Gemeinschaftliche nicht zu kurz. So fördern wir z. B. mit einigen öffentlichen Veranstaltungen das Dorfleben in unserer Ortschaft.

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Dieser „Haushalts-Löschkübel“ soll mit einem gewissen Witz darauf aufmerksam machen, dass die ehrenamtliche Tätigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr wichtig ist. Jeder von uns kann schnell in eine lebensbedrohliche Lage geraten, wenn z.B. das eigene Haus brennt, oder man in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Was würden wir dann ohne die Feuerwehr tun?

Cold Water Challenge 2014

Nominiert durch unsere Kameraden aus Lichtenhagen haben wir uns der Herausforderung gestellt und spontan einen kleinen Videoclip zum Thema gedreht. Schaut selbst...

Warnung vor besonderen Gefahren per SMS

Als erster hessischer Flächenkreis startete der Schwalm-Eder-Kreis das Frühwarnsystem KATWARN. Das System informiert die Bevölkerung bei Gefahrensituationen wie z. B. Gefahrstoffausbreitungen, Rauchentwicklung nach Großbränden oder einer Verseuchung des Trinkwassers mit ortsgenauen Warnungen und Verhaltenshinweisen per SMS und/oder E-Mail. Allgemeine Wetterwarnungen (vor Starkregen, Gewitter, Sturm o.ä.) werden damit nicht versandt.

Die Warnungen durch KATWARN erfolgen ausschließlich über die Leitstelle Schwalm-Eder nach vorheriger Abstimmung mit dem Kreisbrandinspektor.
Die Anmeldung am System ist für alle Bürgerinnen und Bürger freiwillig und kostenlos und in der Anlage näher beschrieben.

Bei einer Teilnahme ist zu beachten, dass KATWARN nicht die lokalen Anweisungen von Behörden, Polizei oder Einsatzkräften ersetzt, sondern diese ergänzt. Den Anweisungen ist auch weiterhin unbedingt Folge zu leisten.

Weitere Informationen: undefinedwww.katwarn.de

KATWARN kann nicht zur Alarmierung von Einsatzkräften genutzt werden.